DER MENSCHLICHE KÖRPER FASTEN FETTABBAU PSYCHOLOGIE

ESSEN, KOTZEN, ESSEN KOTZEN… ALLERDINGS IST DAS GAR NICHT DEIN PROBLEM!

Magersucht und Essstörungen Ernährung Psychologie

Ohne Umwege: Essgestörte Menschen machen keine Diät, denn sie verbringen den Großteil des Tages damit auf der Waage zu stehen, übertrieben sportzutreiben und damit, sich Strategien zu überlegen, wie sie fressen können und anschließend erbrechen, ohne, dass es jemand merkt. Das hat ja nichts mit Diät oder „gesundem Abnehmen“ zu tun, noch mit Langfristigkeit! Sie gucken in den Spiegel und finden sich dick, obwohl sie nur noch Haut und Knochen sind. Die Geschlechtsfunktion funktioniert nicht mehr, so sind sie auch für das andere Geschlecht nicht mehr attraktiv. Denn unabhängig davon, ob wir etwas bewusst wahrnehmen – wir Menschen, wie alle anderen Tiere auch, wählen unseren Partner nicht ausschließlich über die Augen oder das Bewusstsein aus, sondern unbewusst und vor allem über Gerüche. Beispielsweise „riecht“ das Immunsystem – passt es zusammen, so findet man den Gegenüber attraktiv. Um es noch etwas komplizierter zu machen, haben auch unsere Sexualhormone, welche bei Menschen mit einer „Magersucht“ kaum noch nachweisbar sind, einen großen Einfluss auf diesen „Geruch“. Also all die Bemühungen „schön“ (für wen oder was auch immer zu) zu sein sind umsonst. Was aber wichtig zu verstehen ist? Nicht die „Essstörung“ ist das Problem! Es ist in der Regel eine Art Ablenkungsmanöver, nur ein Symptom. Alle achten nur aufs Kotzen und das dünn sein, das war Problem wird maskiert.

Menschen mit einer „Essstörung“ fühlen sich nicht wohl– nicht nur in ihrer Haut nicht, oft gibt es noch einige andere Probleme. Frühkindliche Ereignisse, Probleme auf der Arbeit, ach, das kann alles sein. Das können sie aber vielleicht nicht kontrollieren, also erliegen sie und oft auch ihre Ärzte und Therapeuten der Illusion, es würde ums Essen gehen und das kommt gelegen, denn Essen ist ja mehr oder weniger kontrollierbar! Du kommst mit einem Ernährungsplan aber nicht von deinen Problemen weg! Emotionale Belastungen können ja sehr vielschichtig sein und genauso vielschichtig können auch die Gründe für eine Essstörung sein…

FAT ATTACK!

Es gibt bei Menschen mit diesen Symptomen auch eine eine Art „Fett-Attacke“– gestern war alles noch ganz okay und heute ist man PLÖTZLICH FETT! Dass man über Nacht nicht 20kilo Fett zulegt, wird wohl jeder verstehen, also ganz rational lässt es sich nicht erklären, was hier vorgeht, denn es ist was Emotionales. Diese Fett-Attacke zeigt häufig an, dass dich etwas beunruhigt. Ein blödes Telefonat mit deinem Freund oder du hast gar keinen und suchst verzweifelt, du bist nervös wegen einer Prüfung oder du bist frustriert, weil ach was auch immer! Irgendwas ist, was du nicht gut bewältigen, nicht kontrollieren kannst – du konzentrierst dich also mehr auf dein Gewicht, das ursprüngliche Problem verschwindet und das Gewicht ist etwas, was du denkst, könntest du selbst beeinflussen, selbst kontrollieren: EINFACH ABNEHMEN IST DOCH LEICHT! DAS KANN ICH…

Naja, jetzt ist das „sich dick fühlen“ so präsent und du denkst wirklich, dass es dein Hauptproblem ist „dick zu sein“, aber das ist es nicht. Es ist nur eine Illusion und ein Abbild dessen, was wirklich vor sich geht. Und darum kommst du mit einem Ernährungsplan auch nicht von deinen Problemen weg – denn du kannst deinen Arbeitsplatz nicht durch eine Ernährungsumstellung verändern! Zum Beispiel…

Jetzt kommt aber noch ein weiteres Ding dazu: ESSEN UND HUNGERN!

Du hungerst solange, dass du nur noch den Hunger wahrnimmst – also, eben war es das „sich dick fühlen“, jetzt konzentrierst du dich nur noch auf den Hunger! Egal was, Hauptsache du merkst nichts mehr von dem, was dich wirklich in deinem Leben bedrückt. Du planst jetzt deine Mahlzeiten und wann du das nächste Mal kotzen gehst. All deine Probleme sind wie durch Zauberhand verschwunden! Und dann frisst du so viel, wie du kannst … Kontrollverlust auf der einen Seite, der Körper will überleben und irgendwann holt er sich was er braucht … das „High“ über Serotonin, Dopamin, Endocanabinoide und Oxitozin durch das Essen auf der anderen Seite … alles ist wieder gut? Kurzfristig! Das Fressen lenkt genauso ab, wie das Hungern, solange, bis die körperlichen Automatismen durch das Essen befriedigt und wieder abgeschaltet sind! JETZT hast du den Drang gegen zu regulieren! Du fühlst dich wieder dick! Du gegen deinen Körper! Du lässt dir von deinem Körper doch nicht alles gefallen? Das wär doch gelacht! Wer zuletzt kotzt, kotzt am besten… Also reierst du wieder alles aus. Und es geht von vorne los. Du bist beschäftigt, alle Welt kümmert sich nur um die Essprobleme und … Das eigentliche „Problemchen“ bleibt unberührt, alle, so auch du, sind abgelenkt. Klasse. Aber nichts und. Am Ende bleibt NICHTS! Nichts von dir! Du hast hier nichts unter Kontrolle! Du agierst zwanghaft, ohne freien Willen und spielst in deiner eigenen „Lügengeschichte“ verstecken. Dich findet hier niemand! Nicht der neue Job, nicht das volle Konto, nicht der perfekte Partner… selbst du findest dich hier nicht.

Und am Ende findet auch dein Körper das nicht mehr gut: Er schaltet dich nach und nach ab, bis dass der Tod euch scheidet! Ein bisschen romantisch ist das ja schon …


Hier findest du Links zu ein bisschen Literatur zum Thema:*

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krisTUS

über

Hi ich bin's, also, Krisso isso, oder Chris Eikelmeier. ... ich glaube, dass sich schwere Gewichte nicht von alleine heben. Genauso bin ich der festen Überzeugung, dass sich dein Körper, deine Gesundheit, von jeder Situation wieder erholen kann. Und auch, dass Gesundheit nicht kompliziert sein kann. Wenn du weisst wie? Deshalb schreibe ich diesen Blog. Mehr zu mir.

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