WER IST EIGENTLICH DIESER CHRIS EIKELMEIER?

Eines Abends vergnügten sich meine Eltern, passten nicht auf … etwas zu weit ausgeholt. Ich wurde im Jahr 1986 geboren und war immer ein sehr (hyper) aktives Kind … vom Klettern, Sprinten, auf und von Gegenständen springen, über Fußball, Taekwondo, Leichtathletik, Judo, Thai Boxen, Breakdance … da war fast alles dabei und hat ein ziemlich gesundes und stabiles Koordinationsfundament geschaffen … doch …

COACH CHRIS, KRISSO ISSO, COOLER TYP, AUTOR, TRAINER, SPORTLER …CHRIS EIKELMEIER … ALSO:

Angefangen hat meine eigentliche Reise erst mit 16 Jahren. Da wurde mir die Sportinvalidität diagnostiziert. Nie wieder Sport, sei vorsichtig, der gut geschulte Orthopäde verbot mir sogar das Radfahren … und als ich heulend daheim ankam, rief meine Mutter direkt bei dem Doktor an, was denn los sei, wie er sowas sagen konnte … Keiner der Rehabilitationsexperten konnte (oder wollte?) mir helfen wieder schmerzfrei zu trainieren, geschweigedenn im oberen Leistungsbereich … zu dieser Zeit fing ich an mich mit allem zu beschäftigen was mit Gesundheit, Ernährung, Training zu tun hatte und absolvierte, nachdem ich eine Ausbildung im IT-Bereich und mein Fachabi abgeschlossen hatte, eine Physiotherapieausbildung, studierte Psychoneuroimmunologie und Ernährungsheilkunde, bildete mich in neurolinguistischer Programmierung, Osteopathie, medizinischer Trainingstherapie, Biomechanik und funktioneller Anatomie weiter … ich wollte wieder trainieren, bewegen … ich wollte der Trainings- und Rehabilitationsspezialist werden, den ich damals gebraucht hätte.

WIE REHABILITATIONSSPEZIALIST?

Ja so verrückt es klingt – weil es diesen nicht zu geben scheint!? Unser Körper ist ein Wunderwerk der Natur und er passt sich IMMER AN DAS AN, WAS DU IHM GIBST … wieder auf den Beinen, bis auf viele kleinere Verletzungen beim Breakdance, konnte ich bis zu meinem 25. Lebensjahr leistungsorientiert trainieren … doch das Schlimmste was hätte passieren können ist eingetreten! Die Vorbereitung zur deutschen Meisterschaft im Kreuzheben resultierte in einer Rückenmarksverletzung … es war mir nicht mehr möglich zu gehen (oder mein Wasser ordnungsgemäß zu halten), Cauda Equina Syndrom (stell dir einen halbseitigen Querschnitt vor), oh nein. Notoperation.

Ich hab‘ tagelang geheult, ich hatte Angst!!! Angst nie wieder zu bewegen, Angst keine Kinder mehr zeugen zu können, Angst meine Blase und meinen Darm nie wieder kontrollieren zu können … pure Angst. DOCH … DEIN KÖRPER PASST SICH IMMER AN DAS AN, WAS DU IHM GIBST – Wirklich! Und auch da wurde mir von den ganzen „Experten“ gesagt, ich könnte aufgrund der Narbenbildung keinen Spagat mehr, wäre in meiner Beweglichkeit eingeschränkt, würde Schmerzen haben, schweres Heben sei nicht mehr drin und ich sollte mich von meinem „alten ich“ verabschieden. Naja, liebe Experten. Heute hebe ich wieder schwer. Drücke schwer. Renne schnell. Manchmal kommen mir die Tränen, wenn ich spazieren gehe, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn selbst das nicht mehr funktioniert … ich turne, ich sprinte, ich bewege … und ich bin jeden Tag dankbar dafür.

DIE GESETZE NACH DAVIS UND WOLFF? ODER DER PHOENIX AUS DER ASCHE …

Wie ich mich, von solch einer schweren Verletzung erholen konnte? Die Funktion formt das Organ – unser Körper passt sich immer an das an was du ihm gibst – entlastest du ihn, wird er schwächer – belastest du ihn, wird er stärker. Das sind die Gesetze nach Davis und Wolff. Wenn du die Gesetzmäßigkeiten der Bindegewebsphysiologie beherrscht und beachtest, dann kann dein Körper ziemlich viel wegstecken. Die richtigen Reize, zur richtigen Zeit, in der richtigen Dosierung. Du musst deinen Körper nur so benutzen wie es vorgesehen ist – dann kann er sich aus (fast) jeder Situation wieder erholen! #ISSO


Eine harte Rückenmarksverletzung hat versucht mich aufzuhalten – aber die Gewichte müssen hoch. Heute liebe ich als Sprinter und Turner, Overhead Presses und schweres Kreuzheben – einfach, weil sich schwere Gewichte nicht von alleine heben. Du willst mehr zu mir? Auf meiner Toilette liegen Biochemie- und Kochbücher und vor dem zu Bett gehen lese ich irgendwelche Papers über Neurobiologie, Bindegewebsphysiologie und ähnliche und falls ich nicht beim Training bin, dann bin ich wahrscheinlich in der Küche am Kochen, oder so.

QUALIFIKATIONEN UND SONST SO?

Physiotherapeut (PT, KG), Manualtherapeut für ganzheitliche Neuroorthopädie (MT), Medizinischer Trainingstherapeut und Aufbautrainer (KGG, MTT), Therapeut für klinische Psychoneuroimmunologie und Ernährungsheilkunde, Therapeut für parietale und viszerale Osteopathie, Sportphysiotherapeut, zertifiziert vom Bund der Personal Trainer (BPT und BDPT), Kraft- und Gesundheitstrainer (SFC.), Autor der artgerechten Ernährung des Menschen auf der größten Bodybuilding- und Kraftsportplattform Europas, Spezialist für Rehabilitation, Biomechanik und Bindegewebsphysiologie, Dozent an der Fortbildungsakademie Hagen für „Ernährungsstrategien für Physiotherapeuten“, aktiver Leistungssportler: Kraftdreikampf. Breakdance. Sprint.

Seit 2012 gebe ich meine Erfahrungen und das Gelernte in Seminaren und Workshops weiter. 2013 habe ich dann das Kraft- und Gesundheitsstudio Strength First in Warstein gegründet, wo die Philosophie vertreten wird, dass man ohne Gesundheit keine Leistung erbringen kann, dass du im Krankenhaus keine Muskeln aufbaust und man nur Leistung bringen kann, wenn man gesund ist. 2015 integrierte ich meine eigene Praxis für Physiotherapie, Manuelle Therapie, Psychoneuroimmunologie und Ernährungsheilkunde in meine Räumlichkeiten.

HALLO. DAS IST CHRIS EIKELMEIER  (ZUMINDEST EIN PAAR FAKTEN ZUR PERSON …).

Ja, die Qualifikationen dürfen, ja … die dürfen nicht fehlen, obwohl ich persönlich echt wenig Wert auf so etwas lege, denn ein „Schein“ spiegelt nicht das wieder was und wer ich bin, zeigt nichts von meinen Erfahrungen, sondern bestätigt nur, wenn überhaupt, eine bestandene Prüfung. Also, in meiner Laufbahn von Zero to Hero to Zero to Hero habe ich einige Ausbildungen abgeschlossen und eine Vielzahl an Fortbildungen absolviert. Doch das sind wirklich „nur Scheine“. Die 5000 Bücher und wissenschaftliche Papiere die ich gelesen habe kommen da ja noch oben drauf. Und wissen ist doch frei verfügbar? Es gibt auch andere Physiotherapeuten oder Therapeuten für klinische Psychoneuroimmunologie.

Aber meine „praktischen Erfahrungen“ DIE sind (leider?) kaum zu schlagen. Und Theorie ist nichts ohne die Praxis. Seit dem Jahr 2000, bin ich am Eisen und habe auch hier einiges an „praktischer Erfahrung“ gesammelt. Ich behaupte, dass die Kombination aus Theorie und Praxis, mich zu einem „ganz guten“ Therapeuten und Trainer macht. Eine Besonderheit? Ich glaube tatsächlich daran, dass Gesundheit nicht kompliziert sein kann. Noch mehr über mich? Ich bin kein Veganer (und vllt. bin ich jetzt der Rehabilitationsexperte, den ich damals vergeblich gesucht habe und den du vielleicht grade suchst…). #ISSO