ANEKDOTEN PSYCHOLOGIE

KNOW WHO YOU ARE: Deine Persönlichkeit bestimmt dein Glück(sgefühl)!

Reiss Profile Motivation Keynote Chris Eikelmeier

„boah ne, das fühlt sich alles nicht richtig an…“, aber was genau? Kennst du dieses Gefühl? Dieses erdrückende, dieses schwere auf der Brust, diese „DAS FÜHLT SICH ALLES NICHT RICHTITG AN, ABER ICH WEIß GAR NICHT WAS!“-Gefühle?

Abends bleibst du lange wach, als würdest du auf etwas warten… morgens willst du nicht aus dem Bett, weil dich nichts antreibt und du eigentlich gar nicht weißt wieso du überhaupt noch aufstehen sollst? Der Tag? Heiter und bewölkt bis unproduktiv, selten Sonne – langweilig ist schon sehr actionreich ausgedrückt. Das erfolgreichste an deinem Tag ist es, wenn du mal kacken warst und es nicht geschmiert hat… Abends den Wein, morgens den Kaffee – morgens das Koks und abends den Joint, eine Serie nach der anderen, mehr Essen als dir lieb ist, dich kickt nichts mehr so richtig!? Immer das gleiche? Alles Scheiße?

Instinkt gegen Gesellschaft!?

Sag mal, hast du dir dein Leben selbst ausgesucht? Mit allem Zipp und Zapp? Du stehst morgens auf und… führ das weiter – wie sieht dein Tag aus? Was würdest du ändern, wenn du könntest?

In der Regel leben die meisten Menschen ein Leben gegen ihre eigenen Instinkte, entgegen ihrer Persönlichkeit – nur um irgendeiner Norm oder einem gesellschaftlichen Konstrukt zu entsprechen – herzlich willkommen bei Otto Normal, Max Mustermann und Tina Tapete, Rita Rakete, Dieter Daneben und Frida Frikadelle… „das macht MAN halt so“, ok, wer ist MAN? Wer bist du? Wo ist das Regelbuch wo drin steht, dass MAN das SO macht und DU damit UNGLÜCKLICH sein MUSST!?

Wenn du alles Geld der Welt hättest – wie würde dein Tag aussehen? Schlüsselfrage die oft entscheidende Antworten liefert! „Ja also ich würde mehr reisen und ich würde meinen Job kündigen, ich würde die Alte verlassen, mir ein anderes Haus kaufen, in eine andere Stadt ziehen und noch mehr Koksen und Kiffen bis ich nicht mehr aufwache, weil eh alles Scheiße ist…“, bis auf letzteres sind das häufige Sätze aus der Praxis, leider Gottes! Wieso unglücklich sein? Wir leben jeden Tag, aber wir haben alle nur dieses EINE Leben (was die wenigsten nutzen)! Warum etwas tun, was uns unglücklich macht? Rumschwulen mit 17 und umschulen das gibt’s nicht, verpiss dich – du kannst dich jederzeit umentscheiden, oder warum nicht?

DEINE ZEIT IST BEGRENZT! VERSCHWENDE SIE NICHT DAMIT DAS LEBEN EINES ANDEREN ZU LEBEN! (Steve Jobs)

Die 16 Lebensmotive nach Reiss: Nur ein paar…

Unsere Persönlichkeit, so Reiss – also das Reiss Profile und das Modell finde ich wirklich spannend – wird durch 16 Lebensmotive, die jeder hat, nur in unterschiedlicher Ausprägung, erschaffen. Motive sind Dinge die dich bewegen („Movere“, „to move“), die dich erfüllen, die dich die Zeit vergessen lassen – also die Erfüllung der Motive und hier kommt der Kasus Knaktus und der unangenehm stechende Kaktus: Die meisten leben ein Leben GEGEN ihre Instinkte (Motive?) und entgegen ihrer Persönlichkeit!!! Und DAS IST VERRÜCKT! Jeden Tag das Gleiche tun (was einen NICHT kickt) und etwas anderes erwarten? Die wenigsten Menschen setzen sich mal EINE STUNDE hin und denken darüber nach wer sie sind, was sie ausmacht, was sie wollen und was ihnen wirklich SPAß macht – so richtig Spaß!? Die meisten fangen dann an mit Meditation und Spaziergängen und, naja… Meditation ist der Versuch seine innere Stimmen auszublenden und Spaziergänge sind ein Davonlaufen! Was ändert denn so ein Quatsch an dem Leben gegen deine Instinkte? Das Problem ist, dass das Leben gegen die eigenen Instinke nicht nur unglücklich und lethargisch, sondern auch krank macht (Freese 2011)!

Ein paar Motivbeispiele des Reiss Profiles…

Bewegung, Neugier, Macht, Teamorientiertheit… das sind beispielsweise 4 verschiedene Motive, 4 von 16 und was bedeuten die?

Ist das Motiv BEWEGUNG hoch ausgeprägt, dann bist du glücklich, warte, du glaubst es kaum, wenn du dich (viel bzw. ausreichend) bewegst! Wenn dies dein höchstausgeprägtes Motiv ist, dann führt kein Weg daran vorbei, dass du dieses erfüllen musst, oder solltest, damit es dir wirklich gut geht und du dich „befriedigt“ fühlst!

Teamorientiertheit? Du bist gerne mit Menschen zusammen, ungerne alleine… aber was, wenn du den gesamten Tag alleine rumhockst? Dein Job, du alleine in der Besenkammer mit ein paar Schmuddelheftchen und Taschentüchern… macht dich das glücklich? Wohl kaum. Wenn die Arbeit das nicht befriedigt, dann zumindest der Sportverein!?

Macht? Würdest du dich dann lieber selbstständig machen bzw. selbst entscheiden können oder dich unterordnen und als Angestellter irgendeinen Hilfsjob erledigen?

Neugier bei der Fließbandarbeit – was wohl nach dem 15.342 Kulli verschrauben noch so spannendes passieren wird? Du bin gespannt was du mir da erzählst…

Ja komm, ESSEN, das ist oft sehr hoch oder sehr niedrig ausgeprägt: Diejenigen die EXTREM GERNE ESSEN, die machen keine wirkliche Diät, es tut mir leid, egal was im Leben nicht so läuft, die essen, die Kompensationsstrategie Nummer 1 ist und bleibt dann ESSEN – apropro Kompensationsstrategie: Das ist es, das was dich bewegt, das ist auch deine Kompensationsstrategie! Wir können viel Scheiße mitmachen, aber solange wir mit unserem höchst ausgeprägten Motiv kompensieren können, geht es uns noch einigermaßen gut. Achso, Essen: Wenn das Motiv aber richtig niedrig ausgeprägt ist? Dann isst du Harzer Roller mit Ketchup und sagst, dass das geil schmeckt, dann genießt du nicht, sondern essen ist nur Mittel zum Zweck. Das schlimmste was passieren kann ist, wenn jemand mit einem niedrig ausgeprägten Motiv jemanden mit dem selben Motiv, aber in hoher Ausprägung, beraten will – die beiden werden sich NICHT verstehen! Ähnlich sieht es in einer Beziehung aus, im Job, egal wo… die Motivprofile müssen zueinander passen… zumindest muss einer gerne kochen und der andere gerne Essen, oder so…

Wenn du die höchstausgeprägten Motive nicht befriedigst, dann ist das, kurzgefasst, Stress, chronischer Stress, in Folge dessen niedriggradige Entzündungen, Insulinresistenz und alles was mit all dem verbunden ist! Ganz unabhängig deiner Nahrung, deinem Sportpensum oder deinem Schlaf und Vitamin D Haushalt!

Du verstehst das, oder? Dieses Modell ist super um „sich selbst einmal zu durchleuchten“ und damit auf die Suche nach dem „eigenen ich“ zu gehen UND im Anschluss seinen Alltag mal auf Herz und Nieren zu prüfen – passt mein Leben eigentlich zu mir? Oder drückt dich irgendeine „gesellschaftliche Pflicht des Max Mustermann“ in eine Rolle die dich unglücklich macht?

Wenn „alles richtig“ nicht mit deinem Persönlichkeitsprofil kompatibel ist, dann, dann naja, dann macht es dich halt nicht glücklich… wenn du nicht der Meditations-Typ bist, dann lass die Scheiße doch sein!?

Die Rollen, die Identitäten die wir am Tag so einnehmen – ohne von dissoziativen Identitätsstörungen zu sprechen – müssen „größtenteils“ zu unserem Motivprofil, zu unserer Persönlichkeit, passen – wenn nicht, dann sind wir unglücklich, fühlen uns müde, demotiviert, ausgelaugt – trotz guter Ernährung, trotz ausreichend Schlaf, frischer Luft, Meditation und Bewegung, dann machst du wirklich schon „alles“ richtig, aber du hast das Gefühl „boah ne, das fühlt sich alles nicht richtig an“.

Quellen:

Freese J. A Pilot Study to Investigate a New Approach for Psychodiagnostics: Analysis of Life Motives in Autoimmune Disease Patients with support of the Reiss Profile® Inventory. Masterthesis, University of Girona 2011


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Hi ich bin's, also, Krisso isso, oder Chris Eikelmeier. ... ich glaube, dass sich schwere Gewichte nicht von alleine heben. Genauso bin ich der festen Überzeugung, dass sich dein Körper, deine Gesundheit, von jeder Situation wieder erholen kann. Und auch, dass Gesundheit nicht kompliziert sein kann. Wenn du weisst wie? Deshalb schreibe ich diesen Blog. Mehr zu mir.

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