AGB UND WIDERRUFSBELEHRUNG FÜR VERANSTALTUNGEN

Allgemeine Geschäftsbedingungen und Teilnahmebedingungen für die Anmeldung und Teilnahme an den Veranstaltungen von Strength First

§ 1 Allgemeines

(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen Chris Eikelmeier, Strength First, Pankratiusstr. 2 – 4, 59581 Warstein (nachfolgend Anbieter genannt) und dem Besteller / Teilnehmer der Veranstaltung (nachfolgend Kunde genannt) über die kostenpflichtige Buchung sowie anschließende Teilnahme an den Veranstaltungen des Anbieters.

(2) Für die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(3) Vertragssprache ist deutsch.

(4) In nachfolgendem Text wird nur die männliche Form, der übersichthalber, gewählt. Wir bitten um Verständnis. Alle Informationen gelten gleichermaßen für Frauen und Männer.

§ 2 Vertragsschluss und Anmeldung

(1) Die Veranstaltungs-Inhalte der Eventseite von Strength First (www.strengthfirst.de/events) stellen kein verbindliches Angebot im Sinne des § 145 BGB dar.

(2) Der Kunde kann Veranstaltungen auf der Eventseite von Strength First (www.strengthfirst.de/events), Veranstaltungen auswählen und diese über den Button „Buchen“ in einem sog. Warenkorb sammeln. Durch das Anklicken des Buttons Warenkorb, gelangt der Kunde in den Warenkorbbereich, in dem er eine Auflistung der von ihm ausgewählten Veranstaltungen vorfindet.

(3) Durch das Anklicken des im Warenkorbbereich befindlichen Buttons „zur Kasse“, gelangt der Kunde in den Kassenbereich. Hier hat er seine persönlichen Daten (Vor- und Nachname, Anschrift, E-Mail-Adresse sowie das Land, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat) einzugeben. Des Weiteren findet der Kunde noch einmal eine Auflistung seiner Buchungen  vor.

(4) Durch das Anklicken des im Kassenbereich befindlichen Buttons „Buchen“, gibt der Kunde einen verbindlichen Antrag zur Anmeldung und Teilnahme der im Warenkorb befindlichen Veranstaltungen ab. Vor dem Abschicken der Bestellung kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen.

(5) Nach Abschluss des Bestellvorgangs schickt der Anbieter dem Kunden eine automatische Bestellbestätigung mit dem Betreff „Bestätigung deiner Buchung bei Strenght First“ per E-Mail an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse. Die Bestellbestätigung stellt die Annahme des Angebots durch den Anbieter dar.

(6) Mit der Bestellbestätigung erhält der Kunde zugleich eine Auflistung des Vertragsinhalts (Bestellung, AGB, Widerrufsbelehrung und Erlöschen des Widerrufsrechts).

(7) Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert. Es wird insoweit auf die Datenschutzerklärung des Anbieters verwiesen.

§ 3 Kundenaccount

(1) Der Anbieter erstellt anhand der persönlichen Daten des Kunden einen Kundenaccount mit Passwort. Es wird dem Kunden mit der Bestellbestätigung mitgeteilt.

(2) Die vom Kunden eingegebenen Daten müssen vollständig und richtig sein. Der Kunde ist verpflichtet, Änderungen seiner Daten zu korrigieren.

§ 4 Zahlung und Anmeldung

(1) Das Entgelt zur Teilnahme an gebuchten Veranstaltung ist unmittelbar nach Erhalt der Bestellbestätigung fällig. Der Kunde hat die Möglichkeit zur Zahlung durch Nutzung von PayPal oder per Banküberweisung.

(2) Sämtliche Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.

(3) Die Reservierung des Veranstaltungsplatzes erfolgt ausschließlich nach Zahlungseingang des in der Bestellbestätigung ausgewiesenen Betrages beim Anbieter.

(4) In Einzelfällen behalten wir uns eine Zulassung zur Teilnahme vor. Eine Erstattung von Kosten, bei späterer Anreise oder Ähnlichem, besteht nicht; mit der Anmeldung verpflichtet sich der Kunde an der Teilnahme der gesamten Veranstaltung.

(5) Erscheint der Kunde zu der gebuchten Veranstaltung nicht oder nicht rechtzeitig oder bricht er die Veranstaltung vorzeitig ab, ist eine Rückerstattung der Veranstaltungsgebühr ausgeschlossen.

(6) Eine Unterkunft ist in der Veranstaltungsgebühr nicht inbegriffen. Der Kursteilnehmer kümmert sich eigenständig um eine Unterkunftsmöglichkeit.

§ 5 Hinweis im Falle bestehender oder zukünftiger Erkrankungen oder sonstiger Beeinträchtigungen des Kunden

(1) Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass die in den Veranstaltungen präsentierten Übungen, Prinzipien und Empfehlungen von einigen Menschen aufgrund bestehender Erkrankungen oder sonstiger Einschränkungen (beispielsweise Schwangerschaft) gegebenenfalls nicht oder nur teilweise ausgeführt werden sollten. Vor Beginn der Ausführung der Übungen empfiehlt der Anbieter daher jedem Kunden ausdrücklich, mit einem Arzt Rücksprache zu halten, um festzustellen, ob die Übungen für den Kunden geeignet sind.

(2) Sollte der Kunde aufgrund bestehender oder zukünftiger körperlicher Erkrankungen oder sonstiger Einschränkungen nicht oder nicht mehr in der Lage sein, die in Veranstaltungen besprochenen Übungen, Prinzipien und Empfehlungen ganz oder teilweise auszuführen, hat er keinen Anspruch auf Rückerstattung der Veranstaltungsgebühr.

(3) Die in den Veranstaltungen präsentierten Übungen, Prinzipien und Empfehlungen entsprechen zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses den aktuellen Erkenntnissen der Sportbiologie und Sportwissenschaft, der Ernährungswissenschaften, der Physiotherapie und Trainingswissenschaften.

§ 6 Absage des Kunden

(1) Die schriftliche Absage des Kunden muss spätestens 21 Tage vor Veranstaltungsbeginn bei Chris Eikelmeier, Strength First, Pankratiusstraße 2-4, 59581 Warstein, info@strengthfirst.de eingegangen sein. Kommt es zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Absage sind die vorher vereinbarten Kosten vom Kunden zu tragen. Eine solche Zahlung entfällt, wenn nach Absprache Ersatzteilnehmer gestellt werden. Eine eigene verbindliche Anmeldung des gestellten Ersatzteilnehmers ist jedoch erforderlich. Zusätzliche Kosten entstehen für den Teilnehmer dadurch nicht.

(2) Erscheint der Kunde zu der gebuchten Veranstaltung nicht oder nicht rechtzeitig oder bricht er die Veranstaltung vorzeitig ab, ist eine Rückerstattung der Veranstaltungsgebühr ausgeschlossen.

§ 7 Absage durch den Veranstalter

(1) Der Anbieter ist berechtigt die Veranstaltung abzusagen, sofern 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht worden ist. Auch bei Krankheit des Dozenten oder aus Gründen höherer Gewalt kann die Veranstaltung kurzfristig abgesagt werden, wobei dabei keine weitergehenden Ansprüche gegen den Veranstalter bestehen. Die bereits eingegangenen Zahlungen werden in diesem Fall zurückerstattet.

§ 8 Urheberrecht

(1) Die durch den Anbieter erstellten Inhalte, Unterlagen, Skripte und Werke der Veranstaltungen von Strength First unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Anbieters.

(2)  Weder die Aufnahme von Audiodateien, noch die Verfilmung und das schießen von Bildmaterial, während den Veranstaltungen, ist dem Kunden ohne schriftliche Zustimmung des Anbieters erlaubt.

§ 9 Gewährleistung

Der Anbieter haftet für Mängel nach den gesetzlichen Bestimmungen.

§ 10 Haftung

(1) Bei einfacher fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.

(3) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(4) Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

(5) Die Teilnahme an den Veranstaltungen von Strength First erfolgt auf eigene Gefahr. Der Kunde behält die eigene Verantwortung die gelernten Inhalte, Empfehlungen, Prinzipien und Übungen in der Praxis umzusetzen.

(6) Die Teilnahme an den Veranstaltungen erfolgt freiwillig und eigenverantwortlich.

(7) Die Haftung des Anbieters für Schäden, die Kursteilnehmer Dritten verursachen, ist gänzlich ausgeschlossen.

(8) Der Kunde verzichtet auf die Geltendmachung möglicher Schadensersatzansprüche.

§ 11 Hinweise zur Datenverarbeitung

(1) Der Anbieter erhebt im Rahmen der Abwicklung von Verträgen Daten des Kunden. Er beachtet dabei insbesondere die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes. Ohne Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Bestands- und Nutzungsdaten des Kunden nur erheben, verarbeiten oder nutzen, soweit dies für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses und für die Inanspruchnahme und Abrechnung von Telemedien erforderlich ist.

(2) Ohne die Einwilligung des Kunden wird der Anbieter Daten des Kunden nicht für Zwecke der Werbung, Markt- oder Meinungsforschung nutzen.

(3) Im Übrigen wird auf die Datenschutzerklärung des Anbieters verwiesen.

(4) Der Kunde ist damit einverstanden, dass Fotos und Videos, welche vom Anbieter während den Veranstaltungen gemacht werden uneingeschränkt von Strength First, und ohne Vergütung durch den Veranstalter, in sozialen Netzwerken, Printmedien und Internetseiten, verwendet werden dürfen. Diese Einwilligung erfolgt zeitlich, sowie räumlich, unbegrenzt.

§ 12 Fortbildungspunkte

(1) Auf Grund der gegenwärtigen Gesetzeslage werden Fortbildungspunkte grundsätzlich nur unter Vorbehalt vergeben.

(2) Der Anbieter vergibt entsprechende Fortbildungspunkte nach bestem Wissen und Gewissen. Letztlich liegt die Entscheidungshoheit zur Anerkennung der Fortbildungspunkte bei den Verbänden der Krankenkassen. Eine definitive Anerkennung der vom Anbieter vergebenen Fortbildungspunkte ist demnach ausgeschlossen.

§ 13 Lehrgangsmaterialien, Prüfungen und Zertifikate

(1) Lehrgangsmaterialien und Skripte werden nach Abschluss jeden Moduls ausgehändigt.

(2) Bei umfangreichen Ausbildungen muss der Teilnehmer, zur Aushändigung des Ausbildungszertifikats, eine Prüfung bestehen, bei welcher entsprechende Lehrgangsinhalte abgefragt werden. Zur Aushändigung ist es desweiteren notwendig, einen gültigen Erste-Hilfe-Schein vorzulegen.

(3) Um an der Prüfung teilnehmen zu dürfen besteht eine Anwesenheitspflicht von mindestens 80%.

(4) Ob eine Prüfung bestanden ist, entscheidet der Anbieter der Veranstaltung. Bei nicht bestehen der Abschlussprüfung, oder nicht ausreichender Anwesenheit, besteht kein Anspruch auf  das entsprechende Ausbildungszertifikat. Auch ein Anspruch auf finanzielle Entschädigung  besteht nicht.

(5) Eine kostenpflichtige Nachprüfung bei nicht bestandener Prüfung ist innerhalb von 3 Monaten möglich. Ein entsprechender Termin wird individuell vereinbart.

§ 14 Änderungsvorbehalte

(1) Der Anbieter behält sich vor, inhaltliche sowie organisatorische Änderungen und Abweichungen zur Veranstaltungsbeschreibung vor oder während der Veranstaltung durchzuführen, soweit sich der Gesamtcharakter der angekündigten Veranstaltung dadurch nicht ändert.

(2) Änderungen des Veranstaltungsortes und der Veranstaltungszeit, werden dem Kunden unverzüglich informiert.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die vorgesehenen Referenten z.B. bei Krankheit oder sonstiger Verhinderung, durch gleich qualifizierte Personen zu ersetzen, sofern dies erforderlich ist.

§ 15 Widerruf und Erlöschen des Widerrufsrechts

(1) Als Verbraucher steht dem Kunden ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihre gewerbliche noch ihre selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstige Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; In keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An [hier ist der Name, die Anschrift und gegebenenfalls die Faxnummer und E-Mail-Adresse des Unternehmers durch den Unternehmer einzufügen]:

– Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden

– Waren (*)/ die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

– Bestellt am (*)/erhalten am (*)

– Name des/der Verbraucher(s)
– Anschrift des/der Verbraucher(s)
– Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
– Datum

(*) Unzutreffendes streichen

(2) Erlöschen des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht erlischt gem. § 356 Abs. 5 BGB, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Kunde

1. ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und

2. seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht verliert.

§ 16 Alternative Streitbeilegung gem. Artikel 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die du unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ findest. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit

§ 17 Schlussbestimmungen

(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts sowie des internationalen Privatrechts Anwendung. Bei zwingenden verbraucherrechtlichen Regelungen kann auch das Recht am Wohnsitz des Kunden anwendbar sein.

(2) Sofern es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich rechtliches Sondervermögen handelt, ist Warstein ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter.

(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.

(4) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.