PHYSIOTHERAPIE PSYCHOLOGIE TRAINING / BEWEGUNG

DER MENTALE TEIL: DEINE ENTSCHEIDUNG!

Mentales Training im Sport

Der mentale Teil Part 1: Von Wille und Wolle!

Ja egal wobei, ob du glaubst, dass du es schaffst oder nicht, du wirst auf jeden Fall Recht behalten!

Viele hochkarätige Sportler haben sich, noch bevor sie einen entscheidenden Wettkampf gewonnen haben, diesen Wettkampf hunderte Male im Kopf vorgestellt – natürlich haben sie bei diesen Vorstellungen auch immer gewonnen! Manche haben auch vorher Bier getrunken, aber das ist ein anderes Thema.

Ich habe einen guten Freund, ich nenne ihn mal Mr. T., der will einen einarmigen Klimmzug lernen – er geht regelmäßig zum Training, trainierst sein Stündchen, das macht er 3-4-mal in der Woche. Aber so richtig klappt das nicht. Ich habe ihm mal gefragt, ob er sich denn auch außerhalb des Trainings noch mit dem einarmigen Klimmzug beschäftigt? Er verneinte. Ja was? Ich sagte ihm, dass er es dann nicht wirklich erreichen wolle. Wie Wolle, die weiche? Nein die von WOLLEN und WILLEN abstammend.

Wenn ich ein Ziel habe, dann ist es nicht damit getan, wenn ich da mal ein Stündchen für opfre. Ich denk darüber nach, stelle mir vor wie es ist, wenn ich es erreicht habe, schaue mir Videos von Menschen an die es vielleicht schon erreicht haben. Ich meine, ein einarmiger Klimmzug ist jetzt nicht so herausfordernd, oder? Ja schon, du brauchst einiges an Kraft, aber stärker werden ist ja einfach? Du siehst zu, dass du deinen Schlaf, deine Ernährung im Blick hast, dass du regelmäßig trainierst, dich steigerst, dann und wann mal einen Deload einlegst… achso, das ist doch etwas mehr, oder? Ja! Und grade bei solchen Sachen wie dem einarmigen Klimmzug ist es noch ziemlich sinnvoll überschüssiges Körperfett zu verlieren – naja, und den mentalen Teil nicht zu vergessen!

Wenn du ein Ziel hast und du tatsächlich nur 3 Stunden in der Woche dafür opferst, ja weiß ich jetzt auch nicht, dann ist es dir nicht wichtig genug und wenn es dir nicht wichtig genug ist, dann reißt du dir dafür auch nicht den Arsch auf und wenn du das nicht tust, dann darfst du maximal mittelmäßige Ergebnisse erwarten, wenn überhaupt. Denn das war auch das andere was mir bei ihm aufgefallen ist! Während dem Training war da kein „Killerinstinkt“ zu spüren, da war kein Feuer, da war einfach nur „mal eben abarbeiten, ich will ja eigentlich lieber nach Hause…“. Ja was?

Der mentale Teil ist aber nicht nur im Sport interessant, sondern auch in Sachen Gewichtsreduktion. Eine Studie lautet folgendermaßen: “It is not the diet; it is the mental part we need help with.” A multilevel analysis of psychological, emotional, and social well-being in obesity.“

Warum isst du? Warum möchtest du eine Diät machen? Warum isst du zu viel? Du kriegst die Leute nicht mit einem Ernährungsplan von deren Problemen weg! Wirklich nicht! Nicht mit Kalorien zählen und nicht mit „du du du“ (was so viel heißt wie „du dickes fettes Stück, hast du dich schon wieder mit dem Schokokuchen eingerieben?“). Da ist mehr als „nur“ die Ernährung. Genauso wie es bei Mr. T. nicht nur die paar Stündchen Training sind – der mentale Teil, da hapert es oft! Und da ist nicht „dein Coach“ für verantwortlich! „du du du, warste schon wieder nicht beim Training? Aber nächste Mal, hm? Du du du…“. Wenn du nicht willst, dann machst dus halt nicht, wenn dus willst, dann machst dus halt. Einfachste Medizin…

Du kannst auch und solltest auch immer den mentalen Teil trainieren und das ist auch wirklich notwendig, wenn du tatsächlich vorhast, irgendwas zu erreichen – Egal was!

Der mentale Part Teil 2: Mentales Training!?

Schon alleine die Vorstellung einer Bewegung sorgt dafür, dass du besser in dieser Bewegung wirst. Erinnerst du dich an Mr. T.? Er hätte es sich zu Nutze machen können, dass er einfach jeden Tag 5 Extra-Minuten in seinen einarmigen Klimmzug investiert und sich die Bewegung einfach vorstellt – wie er sich einarmig hochzieht, welche Muskeln anspannen, den Erfolg spüren. Hätte er doch? Es gibt Daten die zeigen, dass so ein blödes, überflüssig erscheinendes, mentales Training die Kraft um bis zu 10% steigern kann – und das verglichen gegenüber einer Kontrollgruppe die nichts gemacht hat! Also schon geil, dafür, dass du ja eigentlich nichts machst – dabei kannst du ja sogar in der Sonne oder der Badewanne liegen. Selbst beim „kaka“ machen? Machst du doch mal, oder?

Ob du glaubst, dass du es schaffst oder nicht? Du wirst auf jeden Fall Recht behalten!

Aber nicht nur im Kraftsport ist so etwas sinnvoll!

Auch nach einer Totalendoprothetik des Kniegelenkes scheint mentales Training einen nicht zu unterschätzenden Effekt zu haben: Die Testgruppe sollte sich Kniebeugen vorstellen und erhöhte nicht nur ihre Quadrizepskraft, sondern sie reduzierte auch ihre Beschwerden und verbesserte leicht ihre Beweglichkeit (Moukarzel M et al 2017) – NUR DURCHS VORSTELLEN! Eine Untersuchung von Newsom und Kollegen (2003) testete ein 5-minütiges Mentales Training, 3-Mal am Tag, während einer Immobilisationsphase des Handgelenks. Die Experimentalgruppe verlor nicht so drastisch an Kraft, wie die Kontrollgruppe, welche gar nichts machte! Beide Gruppen wurden immobilisiert. Mentales Training bei Kreuzbandverletzungen wurde von Cupal und Brewwe (2001) untersucht. Die Gruppe, welche ein mentales Trainingsprogramm absolvierte, hatte weniger Angst vor Widerverletzung und hatte eine bessere Kraftentwicklung bei Beugung und Streckung des Kniegelenkes und es hatte sogar einen positiven Effekt auf die Schmerzwahrnehmung! Hat dir dein Physiotherapeut schonmal hiervon erzählt? Nein? Warum nicht? Es kann Kraft, Beweglichkeit und Schmerz verbessern – falscher Physiotherapeut?

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krisTUS

über

Hi ich bin's, also, Krisso isso, oder Chris Eikelmeier. ... ich glaube, dass sich schwere Gewichte nicht von alleine heben. Genauso bin ich der festen Überzeugung, dass sich dein Körper, deine Gesundheit, von jeder Situation wieder erholen kann. Und auch, dass Gesundheit nicht kompliziert sein kann. Wenn du weisst wie? Deshalb schreibe ich diesen Blog. Mehr zu mir.

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